Wo pflanzt man Sedum am besten?
Die meisten Sedum-Arten wachsen am besten in voller Sonne und in gut durchlässigem Boden. Besonders im Winter ist es wichtig, dass Wasser nicht längere Zeit im Wurzelbereich stehen bleibt. Auf zu nassen Böden steigt das Risiko von Ausfällen und schwachem Wachstum deutlich.
Verträgt Sedum Trockenheit gut?
Ja. Sedum speichert Wasser in seinen fleischigen Blättern und ist dadurch gut an trockene Bedingungen angepasst. Einmal eingewachsen benötigen viele Arten nur wenig zusätzliches Wasser. Frisch gepflanzte Exemplare sollten jedoch ausreichend gegossen werden, bis sie gut verwurzelt sind.
Warum fällt ein hoher Sedum manchmal auseinander?
Das geschieht vor allem auf zu nährstoffreichen Böden, bei zu wenig Sonne oder wenn die Pflanze sehr viel Feuchtigkeit erhält. Die Stängel werden dann länger und weicher. An einem sonnigen Standort und auf eher magerem Boden bleiben höhere Sedum-Sorten meist kompakter und standfester.
Sollte man Sedum im Herbst zurückschneiden?
Das ist nicht notwendig. Bei höheren Sedum-Sorten können die verblühten Blütenstände bis zum Ende des Winters stehen bleiben. Sie geben dem Garten Struktur und wirken mit Reif oder Frost oft besonders dekorativ. Schneiden Sie die alten Stängel im zeitigen Frühjahr zurück, kurz bevor die neuen Triebe wachsen.
Sind alle Sedum-Arten für den Steingarten geeignet?
Nein. Vor allem niedrige, kompakt wachsende Arten eignen sich für Steingärten, Trockenmauern und trockene Fugen. Höhere Sorten bilden kräftige Horste und passen besser in sonnige Staudenbeete oder Präriepflanzungen. Achten Sie daher immer auf die endgültige Höhe und Wuchsform der jeweiligen Art oder Sorte.
Ist Sedum wertvoll für Bienen und andere Bestäuber?
Viele Sedum-Arten sind ausgezeichnete Nektarpflanzen. Besonders sommer- und herbstblühende Arten werden stark von Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlingen besucht. Dadurch sind sie später in der Saison besonders wertvoll, wenn das Angebot blühender Stauden bereits abnimmt.